Kindernothilfe Schweiz

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Kindernothilfe Schweiz

KNH  Foto: Jakob Studnar
 

Kinder sind das schwächste Glied jeder Gesellschaft. Sie brauchen Fürsorge, Schutz und Wegbegleitung. Ihre Rechte müssen dabei geachtet werden. Dafür tritt die Stiftung Kindernothilfe Schweiz ein, und dabei möchte ich sie unterstützen.

Rolf-Robert Heringer- Foto: Jakob Studnar
 

Mein Name ist Rolf-Robert Heringer. Nach 41 Jahren hauptberuflicher Tätigkeit bei der Kindernothilfe e.V. in Duisburg ging ich am 31.12.2013 in den Ruhestand.

Im Jahr 1972 wollte ich meine Arbeitsstelle zu einer anderen Firma wechseln, um dort mit Legierungen und Giessereimitteln zu handeln. Aber es kam alles anders. Mein beruflicher Weg führte mich zur Kindernothilfe - als Unterstützer des damaligen Geschäftsführers.

Im Nachhinein kann ich sagen, das war nicht unbedingt der Weg, der mir damals als 24 jähriger vorschwebte. Im Nachhinein kann ich sagen: Dies war der Berufsweg, den ich gehen sollte.

Mit Kindern arbeitete ich schon seit meiner Konfirmation als Kindergottesdiensthelfer und als ehrenamtlicher Mitarbeiter in meiner Kirchengemeinde. Nun durfte ich mich aber auch in meinem Beruf für die Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika einsetzen. Ich konnte aus der kleiner Pflanze Kindernothilfe eine grossen Baum wachsen sehen und in den letzten 24 Jahren auch als Vorstandsmitglied noch meine Fähigkeiten zum Wachstum beitragen.

Im Laufe meiner Zeit bei der Kindernothilfe wurde ich sehr oft gefragt: Wie hältst du dies eigentlich aus, jeden Tag das Elend zu sehen, die ungerechte Behandlung von Kindern, deren Rechte mit Füssen getreten werden, die um das nackte Überleben kämpfen müssen?

Meine Antwort darauf war und ist: Bei meinen Besuchen vor Ort suchte ich in den Projekten den Kontakt zu den Kindern und deren Eltern, meisten leider nur die Mütter. Ein zufriedenes Lächeln, dass sich die Situation der Kinder verändert hatte, gaben mit die Motivation und Kraft für die Arbeit.

Im Nachhinein kann ich sagen: Der Weg zur Kindernothilfe war nicht nur mein Beruf, sondern auch eine Berufung, für die ich sehr dankbar bin. Einmal Kindernothilfe - immer Kindernothilfe. Die Arbeit lässt mich auch im Ruhestand nicht los.

Im März 2015 wählte mich der Stiftungsrat zum Präsidenten der Stiftung Kindernothilfe Schweiz. Eine neue Aufgabe, die ich gerne angenommen habe, kann ich doch meine ganze Erfahrung in die Arbeit einbringen.

Zusammen mit den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle und den anderen Stiftungsräten möchte ich weiterhin für die Kinder eine bessere Zukunft erreichen, für ihre Rechte einstehen und ihnen zur wichtigen Bildung verhelfen.

Bitte helfen Sie weiterhin mit, damit die Rechte der Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika verbessert werden können.

Vielen Dank.

Rolf R. Heringer

Rolf-Robert Heringer